
Spektren ist ein Kurzfilm zur Vielfalt menschlicher Wahrnehmung, mit Fokus auf neurodivergente Perspektiven – insbesondere Synästhesie. Der Film basiert auf Interviews mit drei neurodivergenten Personen. Visuelle Abstraktionen – Farbformen, Texturen – lassen synästhetisches Erleben in einer Mischung aus Screendance und Dokumentation erfahrbar werden.
Neurodivergente Wahrnehmungen wird künstlerisch sichtbar. Das Publikum ist zu einem sinnlich-emotionalen Perspektivwechsel eingeladen. Spektren schafft Sichtbarkeit für neurodivergente Perspektiven, die im gesellschaftlichen Diskurs oft marginalisiert werden. Durch eine sensible, poetische Bildsprache eröffnen sich neue ästhetische Zugänge zu diesen Wahrnehmungsformen.
Die Premiere findet am 06.11.26 im Schopf2 im Rahmen der Ausstellung Wahrnehmungen verbinden – Synästhesie von Agnes Zimmermann & Stephanie Scheubeck statt.
Wahrnehmungen verbinden – Synästhesie Stephanie Scheubeck & Agnes Zimmermann
Die Ausstellung Wahrnehmungen verbinden – Synästhesie ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt unter der Leitung der Fotografin Agnes Zimmermann und der Multimedia- Künstlerin und Choreografin Stephanie Scheubeck, das sich mit dem neurodivergenten Phänomen der Synästhesie ausein- andersetzt. Die Ausstellung soll verschiedene Perspektiven auf Wahrnehmung erforschen, indem die Innenperspektive einer Synästhetin und die Außenperspektive einer Nicht- Synästhetin in künstlerischen Dialog treten. Dabei werden komplexe Verbindungen und Unterschiede beleuchtet und ein Raum für Austausch und Interaktion geschaffen.
Fr. 06.11.
19–22 Uhr – VERNISSAGE
mit Filmpremiere „Spektren“ von Stephanie Scheubeck
Sa. 07.11.
14–16 Uhr – WORKSHOP
Synästhesie kreativ erleben durch Bewegung, Klang und Malerei
16–19 Uhr – AUSSTELLUNG
So. 08.11.
16–19 Uhr – AUSSTELLUNG
19–22 Uhr – FINISSAGE
mit Live Sound-Performance von Kavall (Komponist „Spektren“)
Eintritt auf Spendenbasis
Information zu Barrierefreiheit & Workshop-Anmeldung:
info@stephaniescheubeck.com
Schopf2
Schopfheimer Str. 279115 Freiburg im Breisgau
gefördert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg, das Kulturbüro und Kulturbetriebe der Stadt Dortmund
mit freundlicher Unterstützung von Schopf2 Freiburg und Kulba – Kulturbahnhof Freiburg St. Georgen
